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Homophobie und Heteronormativität im Fußball

Wann: Montag, 25.05.2009, 19:30

Wo: Uni Osnabrück, EW-Gebäude Raum 114 (Seminarstr. 20)

Eintritt frei




Immer noch iwrd in Bundesligastadien und auf Bolzplätzen neben rassistischen und antisemitschen Hasstiraden "Schwuler", "Schwuchtel" oder "Arschficker" mit der Intentin gegrölt, gegnerische Spieler und Fans herabzuwürdigen, und immer noch gilt es - nicht nur hierzulande - als nahezu undenkbar, dass ein Fußballprofi offen seine Homosexualität auslebt, ja, dass es überhaupt schwule Berufskicker gibt. Doch wieso ist Fußball eine Domäne heterosexueller, monokultureller Männlichkeit und eng verbunden mit dem Bild vom starken Mann, obwohl er doch Männern ein Repertoire körperlich intimer Gesten erlaubt, die an anderen Orten als liebevoll, erotisch oder sexuell erlebt würden?

 

Gerd Dembowski ist Freier Autor und Sozialkwissenschaftler und veröffentlicht unter anderem in der taz, Jungle World und Phase 2. Seit 2007 ist er zudem ehremamtliches Mitglied der AG "Für Toleranz, gegen Diskirminierung" der DFB Task-Force.

 

Veranstalter: Autonomes Schwulenreferat im AStA der Uni Osnabrück



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