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| Der islamische Hass auf die Homosexualität und die Situation der Homosexuellen im Iran | |
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Wann: Dienstag, 18.5.2010, 19 Uhr Wo: Uni Osnabrück Gebäude 41 (Altes Kreishaus, Neuer Graben 40), Raum 218 Eintritt frei Gemäß dem islamischen Verständnis, ist die Homosexualität eine Sünde wider Gott. Sie ist keine Straftat, sondern ein streng zu sanktionierendes Vergehen gegen die göttliche Ordnung und kommt damit der Apostasie gleich -- dem Abfall vom Glauben. Auf diesen steht gemäß der Scharia die Todesstrafe. Die islamische Erweckungsbewegung beansprucht, der Vollstrecker göttlicher Ziele zu sein. Jener Vollstrecker, der im Kampf um die Gemeinschaft, in der diese Ziele erfüllt sind, die Gegner Gottes bekämpft, da ihre Vernichtung die Voraussetzung für die (Re)Etablierung der göttlichen Ordnung sei. Der Hass auf die Homosexualität gliedert sich ein in die Furcht vor den "gemeinschaftsschädlichen" Trieben, und den Kampf gegen Sinnlichkeit. Diese Triebe werden dem antiimperialistischen Wahn gemäß als durch den Westen in der islamischen Welt implantierter "Spaltpilz" gesehen, der aus dieser wieder verschwinden müsse, damit sie zur identitären Einheit zurückfinden kann.
Der Referent Alex Gruber ist Lehrbeauftragter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien und Koautor von "Der Iran - Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer", erschienen 2008 im Studienverlag.
Veranstalter: Autonomes Schwulenreferat im AStA der Universität Osnabrück >> zurück zur Programmübersicht |
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