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Grußwort |
Grußwort des Oberbürgermeisters Boris Pistorius
Unter dem Motto „Wir sind Familie“ stehen die diesjährigen 33. Schwul-Lesbischen Kulturtage „Gay in May“, die bundesweit zu den ältesten Festivals ihrer Art gehören. Das Motto spiegelt das Selbstverständnis schwuler und lesbischer Eltern wider und soll zehn Jahre nach Inkrafttreten des Lebenspartnerschaftsgesetzes die Diskussion um Lebensentwürfe fördern, die sich jenseits des traditionellen Begriffs von Familie bewegen.
„Gay in May“ informiert auf vielfältige Weise über schwul-lesbische Themen, um für Akzeptanz und gegen Diskriminierung zu werben. Die Palette reicht von der Vorstellung eines schwul-lesbischen Mehrgenerationenhauses über den Themenkomplex „Migration und Homosexualität“ bis zu Lesungen und Konzerten. „Gay in May“ ist ein wichtiger Baustein für das Verständnis der Friedensstadt Osnabrück, den Dialog im Sinne einer toleranten und ausgleichenden Gemeinschaft zu fördern. Bedanken möchte ich mich besonders bei den zahlreichen Ehrenamtlichen und Förderern, ohne deren Engagement eine Veranstaltungsreihe wie „Gay in May“ nicht möglich wäre.
Im Rahmen der schwul-lesbischen Kulturtage wird auch der überregional bedeutende Preis „Rosa Courage“ verliehen. Es ist bereits die 20. Verleihung dieses Preises, der Menschen ehrt, die sich herausragend für die Belange von Schwulen und Lesben engagieren. Die Preisträgerin 2011 ist die Autorin Karen-Susan Fessel. Sie erhält den Rosa-Courage-Preis 2011 für ihren kritischen Blick auf unsere Gesellschaft, der sich insbesondere auch in ihren Kinder- und Jugendbüchern zeigt.
Den Veranstaltern wünsche ich ein erfolgreiches „Gay in May“-Festival und den Besucherinnen und Besuchern unterhaltsame und informative Stunden.   Boris Pistorius
Oberbürgermeister 
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